Siebzehnter Vortrag

GA 346/1924-09-21/p019 ·1924-09-21 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Als die Teilnehmer der alten Artusrunde noch lesen konnten im aufsprudelnden Meer, im an die Felsen des Landes heranspritzenden Wogengetriebe, im Vermischen desjenigen, was in den aufsprühenden Wogen sich verbindet mit den lichtgesättigten Luftwellen, in dieser Zeit, in der das alles abgelesen werden konnte wie eine deutliche Schrift, war nicht das geringste Bedürfnis da, irgendeine fixierbare Schrift zu Hilfe zu nehmen. Es ist im Grunde genommen so, daß man überall von dem Glanze des Sichtbaren auf das Abglimmen des Unsichtbaren, des Spirituellen schließen muß, um dann, wenn in der Zeit das Spirituelle besonders an die Oberfläche tritt, wahrzunehmen, wie die sinnlich-physische äußere Symbolik zurücktritt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/346/1924-09-21/p019.json
Cite: GA 346/1924-09-21/p019 · edition original