Siebenter Vortrag

GA 348/1922-12-20/p033 ·1922-12-20 · original (original)
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Geradeso wie in dem flüssigen Menschen dieser feinere Mensch lebt, den man eigentlich dem flüssigen Menschen abstiehlt, durch den man schmeckt, so lebt er in diesem luftförmigen Menschen, den wir in uns fortwährend erneuern, weil wir einatmen, ausatmen, den wir wieder abstoßen, der eigentlich in jedem Augenblick geboren wird, achtzehnmal geboren wird in einer Minute, wiederum stirbt, achtzehnmal in einer Minute, Sonst, nicht wahr, werden wir geboren, werden unter Umständen alte Kerle; es dauert jahrelang für den festen Menschen, bis er stirbt. Beim luftförmigen Menschen ist es so: der wird achtzehnmal in der Minute geboren beim Einatmen, und stirbt wieder beim Ausatmen. Es ist ein fortwährendes Geborenwerden und Sterben. Es ist geradeso. Und das, was da drinnen nun herausgenommen wird, das nennen wir den Astralleib, damit wir ein Wort haben. Aber es ist eben da. Und wie ich Ihnen das letzte Mal gesagt habe, daß dasjenige, was eigentlich da unten sein müßte, hinaufgeschoben, hinaufgeschoppt wird und dem Geruchssinn entgegenwächst, was uns da zum Denken bewegt, ist eben unser Astralleib, der das da hinaufschoppt. Kein Mensch kann das Gehirn richtig verstehen, das der Nase entgegenwächst durch den Astralleib, der eben nicht die ganze Sache so betrachtet, wie ich sie jetzt betrachtet habe. Das ist das, was aus einer richtigen Betrachtung unserer Sinne gerade hervorgeht.

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Cite: GA 348/1922-12-20/p033 · edition original