Zehnter Vortrag

GA 348/1922-12-30/p043 ·1922-12-30 · original (original)
This passage is not Rudolf Steiner — So daß man sagen kann. A labelled turn in a transcript, spoken by So daß man sagen kann — NOT Rudolf Steiner. Verbatim, but do not attribute it to him.
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So daß man sagen kann: Man beachtet eben heute gar nicht dasjenige, was in der geistigen Kultur enthalten ist. Es ist eben so, daß eine gesunde Erziehung auch allmählich in alles hineingehen wird, was wir lesen oder was wir uns erzählen lassen. Und da werden zum Beispiel einmal vielleicht, wenn man das beachtet, was Anthroposophie sagt, Romane entstehen für Schwangere. Wenn die Schwangeren diese lesen werden, werden sie schöne Menschen wieder vor sich haben, und die schönen Menschen werden aber auch geboren werden zu starken und schönen Menschen. Denn während der Schwangerschaft ist das Weib zugleich durch das, was sie im Kopfe tut, die Veranlassung zu der Tätigkeit, die in ihrem Unterleib vor sich geht. Sie macht die Formen des Kindes aus dem, was sie sich vorstellt, was sie empfindet, was sie will.

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Cite: GA 348/1922-12-30/p043 · edition original