{"corpus":"steiner","locus":"GA 348/1923-01-08/p033","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Sehen Sie, der Phosphor, der mit den Nahrungsmitteln zunächst in den Magen hineingekommen ist, dann den ganzen Weg von innen aus zu den Kiefern gemacht hat, der ist nicht schädlich, wenn er nicht zu viel eingetrieben wird. Dagegen werden die Zündhölzchen so fabriziert: Zuerst werden sie zu langen Stäbchen geformt, und dann werden sie mit Schneidemaschinen zu den kleinen Stäbchen gemacht. Dann werden sie in Rahmen gespannt, da bleibt ein kleines Stückchen heraus, und da werden sie dann zuerst in ein Schwefelbad getaucht, und dann in das Phosphorbad. Das hielt ja der Arbeiter einfach in seiner Hand. Es kamen also immer Spritzer auf den Rahmen. Nun denken Sie, wie oft im Tag sich der Mensch, da er sich nicht immer waschen kann, bei der Arbeit einfach hier irgendwie ins Gesicht streicht. Es sind ganz gewiß außerordentlich geringe Mengen von Phosphor, die da an den Menschen herankommen, aber sie kommen heran, jetzt nicht von innen heraus, sondern von außen hinein. Und das ist ja das Geheimnis der menschlichen Natur: Dasjenige, was oftmals außerordentlich nützlich sein kann, wenn der Mensch es von innen aufnimmt und es erst durch den Körper verarbeitet wird, das kann das größte Gift sein, wenn es von außen an den Körper herankommt. Sehen Sie, von innen ist der menschliche Organismus so weise eingerichtet, daß er dasjenige, was zu viel Phosphor ist, mit dem Urin oder mit den Fäkalien wieder absondert. Er läßt nur die kleine Menge, die notwendig ist, in die Knochen kommen. Er rangiert dasjenige aus, was überflüssig ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zwölfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1923-01-08","location":null,"word_count":252,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/348/1923-01-08/p033","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/348/1923-01-08/p033"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/348/1923-01-08/p033","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}