{"corpus":"steiner","locus":"GA 348/1923-01-20/p029","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das hängt auch wiederum mit dem zusammen, was auf die Nachkommenschaft wirkt. Denken Sie sich einmal, gerade Vater oder Mutter haben eine Haut, die zu träge ist, daher nicht stark genug abschuppt. Also sagen wir zum Beispiel, der Vater hat eine Haut, die nicht stark genug abschuppt. Das ist sehr schwer zu konstatieren, denn da muß man schon einen sehr feinen Blick haben für die menschlichen Eigentümlichkeiten. Der gewöhnliche Laie kann das gar nicht so gut beurteilen, ob einer ein Hornhäuter ist oder nicht. Es gibt eben Menschen, die haben eine viel härtere Haut als andere. Daß man das schwer beurteilen kann, das sehen Sie schon daraus, daß eigentlich die Haut durchsichtig ist. Die sich abschuppende Haut ist in verschiedenen Farben zu sehen. Das rührt davon her, daß wir das Darunterliegende sehen. Unsere Haut ist eigentlich durchsichtig. Nehmen wir an, der Vater wäre ein Hornhäuter, so eine Art Nilpferd, nicht wahr, aber das ist natürlich nur ganz radikal gesprochen, und dadurch, daß die Haut härter ist, als sie sein soll, dadurch wird nach der anderen Seite stark die Knochentätigkeit beeinflußt. Aber Sie wissen aus dem, was ich neulich gesagt habe, daß von der Knochentätigkeit die Erzeugung des Blutes abhängt, daß also die weißen Blutkörperchen dadurch, daß der Mensch ein Hornhäuter ist, zu schwach erzeugt werden. Das beeinflußt den männlichen Samen, und die Kinder werden von vornherein schwach. So daß man sagen kann: ist der Vater ein «Nilpferd», dann wird unter Umständen das Kind mit einer Rachitis, mit einer Englischen Krankheit geboren, dann wird das Kind schwach und ist namentlich auch der Tuberkulose ausgesetzt. So hängen die Dinge zusammen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Fünfzehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1923-01-20","location":null,"word_count":268,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/348/1923-01-20/p029","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/348/1923-01-20/p029"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/348/1923-01-20/p029","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}