Das menschliche Leben in Schlaf und Tod
Nun, wieviel verschlafen wir denn während unseres ganzen Lebens zwischen Geburt und Tod? Ja, meine Herren, sehen Sie, dieses Verschlafen ist am längsten beim ganz kleinen Kinde. Wenn das Kind geboren wird, schläft es ja fast immer. Dann allmählich wird die Zeit des Schlafens kleiner, das Schlafen immer weniger. Und wenn man ein wenig alt geworden ist und rechnet zurück, so muß man sagen, ein Drittel seines Lebens hat man eigentlich verschlafen. Das ist auch gesund. Ein Drittel seines Lebens hat man eigentlich verschlafen.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/349/1923-03-21/p005.json
Cite:
Cite:
GA 349/1923-03-21/p005 · edition original