Das menschliche Leben in Schlaf und Tod

GA 349/1923-03-21/p031 ·1923-03-21 · original (original)
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So im Beginne des 19. Jahrhunderts haben die Leute gefunden: Die Geschichte geht doch nicht, sich da vorzustellen, daß in der Urmutter Eva das ganze Menschengeschlecht eingeschachtelt war, daß immer der eine in dem andern drinnengesteckt hat, und dann so furchtbar viele; das geht denn doch nicht. Und da haben sie eine andere Theorie angenommen. Da haben sie dann gesagt: Nein, in dem Ei steckt eigentlich noch nichts drinnen; aber an dieses Ei kommen heran, wenn es befruchtet wird, alle die äußeren Verhältnisse, Wind und Wetter und Sonne und Licht und alles mögliche. Und aus der Einwirkung der ganzen Natur auf dieses Ei kommt eben der Mensch zustande.

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