Traum, Tod und Wiederkunft

GA 349/1923-04-09/p049 ·1923-04-09 · original (original)
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Deshalb muß Anthroposophie dem Menschen zeigen, wie er wirklich der Erkenntnis gemäß ist, damit er allmählich auch wiederum fähig werde, in die geistige Welt hineinzukommen, Das ist es, sehen Sie, daß wirklich die Anthroposophie schon eine große Menschheitsaufgabe ist und eine große soziale Bedeutung hat. Denn es wird ja auch der ganze Verstand weggehen. Und dadurch, daß der Verstand nur drinnen bleiben will, daß man als Menschenweisheit das auftischt, was von der Leiche kommt, dadurch ist es eigentlich gekommen - nicht von etwas anderem -, daß die Menschheit in einer solchen Finsternis lebt und gar nicht weiß, was sie machen soll. Man muß zum Beispiel, um hinauszukommen über das ewige Kongressebilden und so weiter, um wiederum zu etwas zu kommen, schon den Menschen richtig aufwecken. Aber aufwachen, das hassen die Leute. Denn, nicht wahr, wenn man sich an Versammlungstischen zusammensetzt, kommt es nicht bloß darauf an, daß man sich zusammensetzt, sondern daß man etwas Vernünftiges redet; währenddem die Menschen heute so sind, daß sie eben nicht zugeben, daß sie erst sich zum Aufwachen finden müssen, etwas ihren Verstand beweglich machen müssen, damit sie auch wiederum eine Empfindung bekommen können für die soziale Frage. Deshalb ist alles übrige im Grunde genommen nur ein Kleistern. Dasjenige aber, was notwendig ist, das ist, daß wirklich die Menschen zu einer Erkenntnis ihres innerlichen Wesens schon auf dieser Erde kommen, daß sie vorbereitet sind für das, was sie in der geistigen Welt zu tun haben. Das ist schon so.

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