Warum erinnert man sich nicht an die vorigen Erdenleben?

GA 349/1923-04-18/p021 ·1923-04-18 · original (original)
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Nun können Sie aber sehen: Da ist etwas, was im Menschen wirkt, und was zum Beispiel in der Pflanze nicht wirkt. Denn wenn Sie der Pflanze einen Giftstoff beibringen, dann bleibt der Giftstoff irgendwo oben, breitet sich nicht aus. Sie finden ja zum Beispiel eine sehr giftige Pflanze in der sogenannten Belladonna, in der Tollkirsche. Ja, die Tollkirsche, die läßt ihr Gift ganz oben; sie läßt es nicht in sich übergehen. Wenn der Mensch ein solches Gift nimmt, wirkt das so, daß es den Körper in der Weise in Anspruch nimmt, daß es das rote Blut nach außen und das blaue Blut nach innen treibt. Ja, die Pflanzen leben auch. Jene Pflanzen haben ihren Ätherleib in sich, haben das in sich, was blau gelassen wird, was herrührt vom schwachen Opiumgenuß, nicht vom starken. Das bewirkt erst die Empfindung beim Menschen. Hätte die Pflanze Blut, so hätte sie auch eine solche Empfindung, wie die Menschen und die Tiere. Der Mensch und die Tiere haben es ohne den Opiumgenuß, wenn der Ätherleib mit dem physischen streitet; es wird sogleich das Blut nach außen gedrängt, und es bleibt etwas zurück im Körper, und das macht im Körper diese Unordnung. Und das ist der Astralleib. So daß man sagen kann: Der Astralleib, der wird beeinflußt beim starken Opiumgenuß.

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Cite: GA 349/1923-04-18/p021 · edition original