Über die Wesenheit von Christus, Ahriman und Luzifer in ihrem Verhältnis zum Menschen
Was ist denn da eigentlich über den Menschen gekommen, wenn er verkalkt, wenn er sklerotisch wird? Sehen Sie, da ist es so, als ob seine Blutgefäßwände zu Nerven werden wollten. Das ist das Merkwürdige. Die Nerven, die müssen fortwährend absterben. Die Nerven müssen gewissermaßen das ganze Leben in demselben Zustande sein, in dem die Blutgefäße gar nicht sein dürfen. Die Blutgefäße müssen frisch sein. Die Nerven müssen fortwährend zum Absterben geneigt sein. Wenn dagegen der Mensch Nerven bekommt, die zu weich sind, die also nicht genügend, wenn ich mich so ausdrücken darf, verkalkt sind, die zu weich sind, dann wird er verrückt. Also Sie sehen, die Nerven dürfen nicht wie die Blutgefäße sein und die Blutgefäße nicht wie die Nerven.
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GA 349/1923-05-07/p012 · edition original