Über die Wesenheit von Christus, Ahriman und Luzifer in ihrem Verhältnis zum Menschen
Wenn einer heute als christlicher Pastor predigt, so wird der Christus-Name fortwährend ausgesprochen. Man soll ihn nur aussprechen, wenn man wirklich richtig versteht, worauf es ankommt! Das ist es, nicht wahr, wodurch sich die Anthroposophie davon unterscheidet, die wirklich im richtigen Sinne christlich sein will, aber ohne abergläubisch, ohne frömmelnd zu sein, nur wirklich wissenschaftlich sein will, in diesem Sinne wirklich nur wissenschaftlich sein will. Und in dieser Weise betrachtet sie auch dasjenige, was sich hineingestellt hat zwischen die alte Zeit, die luziferisch war, und die neue Zeit, die ahrimanisch ist, betrachtet sie eben dieses Ereignis in Palästina als das Maßgebende für die Weltgeschichte.
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GA 349/1923-05-07/p067 · edition original