Über Christi Tod, Auferstehung und Himmelfahr

GA 349/1923-05-09/p027 ·1923-05-09 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun, was erlebte Kekulé selber? Kekulé erzählt, er war einmal in London, da wohnte er ziemlich weit draußen — da hatte er noch nichts von seinen Theorien aufgestellt - und mußte in der Nacht immer mit einem Omnibus nach dem anderen Ende der Stadt fahren. Da hatte er einen Bekannten, den besuchte er abends. Deshalb mußte er immer so weit fahren, weil er dort die Nacht zubrachte. Nun fuhr er einmal nach Hause, nachdem er mit dem Bekannten, der auch ein Chemiker war, lange über chemische Sachen geredet hatte. Er fuhr nach Hause und saß im Omnibus oben auf der Außenseite. Da döste er ein, fing an einzuschlafen. Und wie er oben auf dem Omnibus einzuschlafen anfängt, da träumte ihm: Da ist ein Atom, da ist ein anderes, da ein drittes Atom; und da sind dann kleine Atome, die werden zusammengehalten von den großen (es wird gezeichnet). Da träumte ihm von dem Stoff, der Materie, wie diese beschaffen ist. Das träumte ihm alles auf dem Omnibusse oben. Sowie er nach Hause kommt, schreibt er sich das sorgfältig auf. Das war die eine Theorie. Sehen Sie, sie hat ihm geträumt. Eingegeben war sie ihm, eine ganz materialistische Theorie.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/349/1923-05-09/p027.json
Cite: GA 349/1923-05-09/p027 · edition original