Von der Ernährung

GA 352/1924-01-23/p006 ·1924-01-23 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Heute ist ja die Wissenschaft von dieser Ansicht gänzlich zurückgekommen. Sie weiß heute, daß wenn der Mensch so viel Eiweiß ißt, er da nicht nur seinem Gesundsein nicht dient, sondern direkt seinem Kranksein dient, weil der größte Teil Eiweiß im menschlichen Darmorganismus fault. So daß also der menschliche Organismus dadurch, daß er im Tag 120 Gramm Eiweiß verzehrt, fortwährend etwas wie faulende Eier im Darm hat, die den Darminhalt furchtbar verunreinigen und die Gifte ausschwitzen, die dann in den Organismus, in den Körper übergehen und nicht nur das im Körper leicht erzeugen, was dann im späteren Alter zur sogenannten Arterienverkalkung führt — die meiste Arterienverkalkung kommt nämlich von zuviel genossenem Eiweiß -, sondern was auch den Menschen außerordentlich leicht ansteckbar macht für alle möglichen ansteckenden Krankheiten. Der Mensch ist um so weniger der Ansteckungsgefahr für Krankheiten ausgesetzt — natürlich, die nötige Menge muß er haben -, je weniger er Überfluß an Eiweiß zu sich nimmt. Wer viel Eiweiß zu sich nimmt, bekommt leichter die ansteckenden Krankheiten, Diphtherie, Blattern, Pocken, als ein Mensch, der nicht so viel Eiweiß zu sich nimmt,

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/352/1924-01-23/p006.json
Cite: GA 352/1924-01-23/p006 · edition original