Das menschliche Auge — Albinismus

GA 352/1924-02-02/p029 ·1924-02-02 · original (original)
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Und so können Sie den Zusammenhang begreifen, meine Herren: Auf der einen Seite sind die Erscheinungen, die die ganze Oberfläche des Menschen schon äußerlich verändern. Der Mensch bekommt bleiche Stellen, während er sonst dunkler ist auf der Haut; er bekommt anders gefärbte Augen, er ist ein Albino. Da wird eine gewisse Tätigkeit an die Oberfläche getrieben, abgelenkt von den inneren Organen. Wenn aber der Mensch kein Kakerlak ist, kein Albino, dann sind dieselben Dinge, das äußere Aussehen des Auges, in der Regenbogenhaut vorhanden; aber die feinere Struktur, die feinere Gliederung weist dann auf das Innere hin. Der Albino ist nicht dadurch ein ganz kranker Mensch, daß er Albino ist, sondern er ist nur mit einer Krankheitsanlage behaftet dadurch, daß er eben schon von Jugend auf das hat und sich nachher die körperliche Einrichtung daran gewöhnt.

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