Über die Verbindung der höheren Wesensglieder mit dem physischen Leib — Über die Wirkung von Opium und Alkohol

GA 352/1924-02-20/p014 ·1924-02-20 · original (original)
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Nun, wenn sich der Ätherleib lockert, dann wird der Mensch stärker. Daß der Mensch stärker wird, wenn sich sein Ätherleib lockert, das können Sie auch noch aus etwas anderem sehen. Es gibt eine Sorte von Verrückten, die entwickeln eine ungeheure Stärke, eine ganz außerordentliche Stärke. Sie könnten oftmals erstaunt sein über das, was ein solcher Verrückter an Stärke leisten kann. Nicht nur, daß die Prügel, die er verabreicht, furchtbar viel stärker sind als diejenigen von andern, sondern Möbelstücke, bei denen es keinem Menschen einfällt, daß er sie heben kann, die hebt zuweilen ein Verrückter mit Leichtigkeit. Also Sie sehen, da tritt etwas Merkwürdiges ein, was einen solchen Menschen von einem normalen Menschen unterscheidet. Was tritt beim Verrückten ein? Nun, beim Verrückten ist der Ätherleib immer etwas locker, oder der Astralleib ist gelockert. Nun ist der Mensch durch den physischen Leib nicht gerade stark, sondern schwach. Er muß den physischen Leib bedienen durch den Äther- oder Astralleib. Man sagt ganz richtig im Volksmund: «Es ist eine Schraube bei ihm los» - es ist etwas gelockert. Das Volk spricht zuweilen sehr richtig, weil ein Instinkt des Übersinnlichen beim Volke vorhanden ist, und in solchen alten Volksaussprüchen sollte man nicht etwas Verächtliches sehen, sondern etwas, was durchaus stimmt. Wenn nun der Verrückte seinen Äther- oder Astralleib gelockert hat und dadurch stark wird, so ist er eben als Verrückter in derselben Lage, in der einer ist, dessen Ätherleib sich schon gelockert hat, weil er in ein paar Tagen stirbt. Und wenn er im Ätherleib stärker wird, kann er wieder besser schreiben. Wenn er im astralischen Leib stärker wird — da ist ja alles drinnen, was man vergessen hat -, da zieht er dann aus dem astralischen Leib heraus, was er vergessen hat und kann wiederum die früher gehandhabte Sprache sprechen.

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