Über das Osterfest

GA 353/1924-04-12/p012 ·1924-04-12 · original (original)
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Nun, jedesmal, wenn sich die Pflanze ausdehnt, ist es die Sonne, die zum Beispiel das Blatt herauszieht; jedesmal, wenn sich die Pflanze zusammenzicht, wenn es entweder der Same ist oder der Stengel, da ist es aber der Mond, der dieses Zusammenziehen bewirkt. Also da zwischen den Blättern, da wirkt der Mond. So daß man sagen kann, wenn man eine solche Pflanze bekommt, wo die Blätter ausgebreitet sind, wo die Wurzel ausgebreitet ist - zuerst beim Samen: der Mond, dann: die Sonne, wieder Mond, wieder Sonne, wieder Mond, Sonne, und mit dem Mond schließt es ab. So daß wir in jeder Pflanze abwechselnd bemerken können: Sonnenwirken, Mondenwirken, Sonnenkräfte, Mondenkräfte. Wir schauen uns also um uns herum das Feld an mit den wachsenden Pflanzen und sehen da die Taten von Sonne und Mond. Ich habe Ihnen gesagt: Auch wenn der Mensch in die Welt kommt, dann ist das, wie er gestaltet ist in seinem physischen Leib, abhängig vom Mond; das, was er innerlich für Kräfte hat, um sich selber umzuwandeln, das ist abhängig von der Sonne. Das habe ich Ihnen bei der Schilderung des Mysteriums von Golgatha gesagt.

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Cite: GA 353/1924-04-12/p012 · edition original