Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft VII

GA 37/19240302b01/p006 ·1924-03-02 · original (original)

Für die Ton-Eurythmie, den «sichtbaren Gesang», waren wir bisher nicht so weit gekommen wie für die Laut-Eurythmie, das «sichtbare Wort». Wenn die Anfänge, die wir bisher hatten, auf dem rechten Wege fortgeleitet werden sollen, so musste gerade jetzt - in dem Stadium, in dem die Ton-Eurythmie praktiziert worden ist — eine Weiterbildung stattfinden. Das sollte durch diesen Kursus geschehen. Dabei musste aber auch auf das Wesen des Musikalischen selbst hingewiesen werden. Denn in der Eurythmie wird Musik sichtbar; und man muss ein Gefühl dafür haben, wo diese ihre wahre Quelle in der Menschennatur hat, wenn man ihr Grundwesen sichtbar machen will.

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