Zusammenhängende Entwürfe zum ersten, zweiten und dritten Bild

GA 44/05_02/p002 · original (original)

3. BÜRGER: Mir ist zwar gänzlich unbekannt, was in den Seelen der Geistesbrüder lebt, die jetzt die Scheidewand brechen wollen, die uns stets von ihnen trennte. Doch kenne ich so manchen, der zu ihnen gehört, und konnte die Weisheit, die er verbirgt, an den Taten beobachten, welche er im Leben an seinen Mitmenschen vollbringt. Ich sah in solchen Taten Gutes nur sich offenbaren. Drum schienen mir auch stets die verborgenen Gründe gut. Und so muß ich mir sagen, daß wir Freude empfinden sollten über den gegenwärtigen Augenblick. Es muß ja im Menschenfortschritt ein Zeitpunkt kommen, in welchem Allgemeingut werden soll, was bisher im engsten Kreise sorgsam behütet wurde. Es obliegt uns, diesen Zeitpunkt nicht in törichter Selbstgenügsamkeit an uns vorbeigehn zu lassen. Wir sollten dankbar hinnehmen die Hand, die uns jene bieten, welche durch den Weltenplan zu der Erkenntnis Hütern sind geworden.

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