Zusammenhängende Entwürfe zum ersten, zweiten und dritten Bild
FERDINAND REINECKE: Es ist ja bereits zu meinem Ohr gekommen, was die Weisen von uns wollen. Johannes Thomasius, der vor Jahren hier in einer Geistesströmung stand, die jenen Bundesbrüdern verwandt sich fühlte: er hat das Licht, das ihm da geworden, in solche Wissensformen zu fassen verstanden, daß er in weiten Kreisen sich Gehör verschafft. Nicht bei denen nur, die leichtgläubig jeder Botschaft aus höhern Welten verfallen, findet er Bekennerschaft. Es jubeln ihm ernste Forscher zu und sagen, was vorher nur auf Glauben rechnen konnte, durch ihn sei es Wissenschaft geworden. Obwohl seine Botschaften in weiten Kreisen die Geister tief ergriffen haben, ward mir noch nicht Gelegenheit, mir ein Urteil über sie zu bilden. Doch wenn sie wirklich sind, wofür sie vielen gelten, so werden sie den Weg in Menschenherzen finden, der gut und heilsam ist. Daß die Geistesbrüder sich zu seinem Beschützer machen, dies erweckt jedoch mein Mißtrauen. Und daß sie eben zu dem Zwecke sich an uns wenden, um die Tat des Thomasius zu größerem Einflusse zu bringen, spricht bei mir gegen diese Tat. Sie müßte ohne solchen Schutz zu Menschen sprechen, die gesunden Sinnes sind.