Nachträgliche Bemerkungen
Die mystische Brüderschaft muß in ruhiger Gelassenheit sehen, daß ihre gegenwärtige Absicht, durch die Tat des Thomasius den Menschen ein Licht zu bringen, für diesmal von Lucifer durchkreuzt ist; Benedictus zeigt, wie dadurch die Kräfte der Menschen wachsen müssen; es wird nur noch mehr Macht entfaltet werden müssen, das Licht in den Dienst der guten Welt zu zwingen. Er weist darauf hin, wie Thomasius und Maria noch als Kämpfer da sind, wie Capesius so viel des Guten in sich trägt, daß er keinen Zugang findet zu der Art des Lichtes, die schon da ist. Dazu kommen Strader und Felix Balde, welche die Weihe durch den Tempel suchen — Strader hat Theodora verloren; er hat durch seine vorigen Leiden die Kraft gewonnen, dieses zu ertragen —sich nun nur seiner Arbeit zu widmen = er will dieser Arbeit gehören — dadurch aber die Arbeit dem Geiste opfern, welchem der Weihetempel dient = so darf er aufgenommen werden — Felix Balde hat die innere Kraft der Menschenseele bewahrt; er ist frei von all dem, von dem der Weihetempel selbst nicht frei sein konnte —er tritt als Ratgeber ein, weil seine Sicherheit Vertrauen gibt. Maria wird durch ihr Gelöbnis die Kraft Lucifers brechen; Ahriman konnte ihr nichts anhaben, weil sie damals, als sie ihn besiegte, sich als Mensch mit der Lichtkraft ihm gegenüberstellen konnte, nach seiner Besiegung kann sie sich dieser entäußern; sie wird sich dadurch reif machen, Theodora zu erlösen — Der Hüter der Schwelle wird Capesius frei geben, wenn die Zeit gekommen sein wird — so darf Maria sagen, weil schon Theodoras Seelenkraft in ihr wirkt — Der Tempel sieht ein, daß dies dem Benedictus zu verdanken ist — der sich in den Abgrund gestürzt hat — um die Liebe in Lucifers und Ahrimans Reich zu tragen. — Thomasius hat die Schuld, gegenüber...