Nachträgliche Bemerkungen
An die früher veröffentlichten Seelengemälde: «Die Pforte der Einweihung», «Die Prüfung der Seele», «Der Hüter der Schwelle» schließt sich dieses an. Was in «Der Seelen Erwachen» vorgeht, spielt sich etwa ein bis zwei Jahre nach den Vorgängen des «Hüters der Schwelle» ab. Im «Erwachen» scheint mir ein besonders wichtiger Punkt in der Seelenentwickelung der in Betracht kommenden Personen erreicht. Die Vorgänge in der «Pforte der Einweihung» sind, insoferne sie als Seelenvorgänge sich auf die geistige Welt beziehen, durchaus innere Seelenerlebnisse des Johannes Thomasius. Die in dem Gemälde vorkommenden Vorgänge der physischen Welt sind nur solche, welche mit jenen inneren Seelenerlebnissen zusammenhängen. Nichts ist von solchen äußeren Vorgängen gezeichnet, was nicht in den inneren Seelenvorgängen des Johannes Thomasius seine geistige Fortsetzung findet. Johannes ist am Ende der «Pforte der Einweihung» auf seinem Seelenwege so weit, daß ihm von den drei Stufen des geistig-seelischen Wirklichkeitserlebens, die erste, die Welt der realen Imagination in ihrer Wesenheit und in ihrem Verhältnisse zur geistigen Wirklichkeit durchschaubar ist.