III. Die Welt, Welche den Sinnen Zugrunde Liegt
Das Bereich dieser Tätigkeitsquellen umfaßt also eine Zahl dieser Quellen, die gleich ist der Zahl der Sinnesorgane. Und man kann sagen, daß die äußersten Grenzen dieses Bereiches durch das «Ich» einerseits und den «Tastsinn» anderseits vorausgesetzt werden dürfen, obwohl der Tastsinn ebensowenig wie das «Ich» zum eigentlichen Sinnesleben gezählt werden dürfen. Was einmal dem «Ich» angehört, hat sich von der Sinneswahrnehmung losgelöst, darf also, weil es ganz inneres Erlebnis ist, nicht mehr zu dieser gezählt werden. Doch aber gehört es zum Wesenhaften jeder Sinneswahrnehmung, daß sie Ich-Erlebnis werden kann. Es muß dazu also jedes Sinnesorgan aus der übersinnlichen Welt heraus veranlagt sein, daß es erwas liefert, was Ich-Erlebnis werden kann. - Und der Tastsinn liefert gewissermaßen Erlebnisse von der entgegengesetzten Art. Was durch ihn über einen Gegenstand ausgesagt wird, stellt sich als etwas dar, was ganz außerhalb des Menschen liegt. Es muß also der Mensch als Ganzes aus der übersinnlichen Welt heraus so aufgebaut sein, daß er auf Grund der Tasterlebnisse sich eine außer ihm liegende Welt gegenüberstellt.