43. Bewusstsein — Leben — Form
Das Unterscheidende der Bewusstseinsarten des Eingeweihten von den Bewusstseinszuständen des Menschen während der künftigen Jupiter-, Venus- und Vulkanentwicklung liegt darinnen, dass der Erstere sich zu höheren Welten erheben muss, um in den entsprechenden Bewusstseinen zu leben, der zukünftige Mensch sie dagegen in der physischen Welt haben wird. Das rührt davon her, dass beim Eingeweihten in der Gegenwart aus den Kräften der höheren Welten heraus entsprechende Wahrnehmungsorgane gebildet werden; ihnen gleichwertige werden in der Zukunft am physischen Menschenleibe aus der physischen Umwelt heraus entstehen. Der Mensch kann eben diejenige Welt als seine Umwelt wahrnehmen, die ihm den Stoff zu seinen Organen gibt. In der Zukunft wird die physische Umwelt Bildungskräfte haben, die gegenwärtig noch den höheren Welten allein angehören. Man kann also den Werdegang der Welt so darstellen, dass sich aufeinanderfolgend immer höhere Welten physisch verkörpern. Die Erde ist eine vierte Verkörperung. Sie hat in ihrer physischen Gliederung die Fähigkeit, dem Menschenleibe die Organe zum hellen Tagesbewusstsein einzuprägen. Im Sinne der Geheimwissenschaft entwickelte sie sich aus einem andern physischen Zustande, in dem sie dem Leibe nur Organe für ein Traumbewusstsein einprägen konnte. Dieser Zustand wird mit dem Namen «Mond» belegt. Aus diesem «Monde» bildet sich also die Erde, indem sie eine neue Fähigkeit erwirbt, eben die Organe für das wache Tagesbewusstsein zu entwickeln. Der «Mond» ist aus der «Sonne» entstanden. Das, was jetzt Erde geworden ist, war also damals «Sonne». Die Geheimwissenschaft bezeichnet eben als «Sonnenzustand» denjenigen, wo der Weltkörper, der sich in ihm befindet, in einem Menschenleibe nur die Organe für das traumlose Schlafbewusstsein erzeugen kann. Und bevor die Erde in diesem Sinne «Sonne» war, stand sie auf der Stufe des «Saturn».