43. Bewusstsein — Leben — Form

GA 46/46-03-43/p069 · original (original)

Im dritten Erdenkreislaufe mussten dann diejenigen Menschenleiber, die im zweiten nicht so weit gekommen waren, dass sie den Bilderleib durch die auf der Sonne versammelten Kräfte versorgen lassen konnten, zu einem untergeordneten Dasein verfallen. Sie sanken auf die tierische Stufe von der tierisch-menschlichen herab. Woher konnten sie nun die Kräfte für ihren Bilderleib erhalten? Für die Sonnenkräfte der vollendeten Engel waren sie nicht empfänglich. Nun bleiben aber auf einer jeden Stufe Wesen in ihrer Entwicklung zurück. Es waren bis zum dritten Kreislauf Engel zurückgeblieben in ihrer Entwicklung, die daher eine Stelle auf der Sonne nicht finden konnten. Sie konnten während der zweiten Hälfte des dritten Erdenkreislaufes noch nicht die Anlage finden, zur Sonne aufzusteigen. Sie waren aber auch nicht dazu beschaffen, weiter auf die Bilderleiber des sich vervollkommnenden Menschen zu wirken. Sie hatten nur die Gabe, auf solche Bilderleiber zu wirken, welche auf der Stufe des Mondendaseins geblieben waren. Daher zogen sie sich aus der Erdenmasse heraus als der gegenwärtige Mond. Dieser ist also ein Weltenkörper, welcher ein früheres Stück der Erdenentwicklung in einem gleichsam verhärteten Zustande darstellt. Er ist der Wohnplatz jener Wesenheiten, welche nicht haben Schöpfer des vollkommenen Menschenleibes werden wollen. Man findet deren Wirksamkeit in den Bilderleibern der Tiere; sie richten aber ihre Angriffe auch noch fortwährend auf den Bilderleib des Menschen, welcher ja das ihnen entwachsene Gebiet ist. Sobald der Mensch nur ein wenig abirrt von der Hingabe an seine höhere Natur, die ihm durch die Eindrücke seiner Sinne wird, sobald er den Mächten verfällt, die in seinem Bilderleib wirken, gewinnen diese Wesen Einfluss auf ihn. Ihr Wirken zeigt sich in wüsten Träumen, in denen sich die aus seiner niederen Natur kommenden tierischen Begierden spiegeln.

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