43. Bewusstsein — Leben — Form
Wenn der dritte Erdenkreislauf über seine Mitte hinausgelangt, wo die Erde also zum dritten Male physisch geworden ist, so sind zunächst für die Form des physischen Menschenleibes, der äußere Wahrnehmungen empfangen kann, keine Daseinsbedingungen vorhanden. Das Physische stirbt ab. Die Folge davon ist, dass die Unterlassungssünde der zurückgebliebenen Engel nicht mehr so schmerzlich empfunden wird von den zum Sonnendasein aufgestiegenen Wesen. Der Mond wird daher wieder dem Erdenkörper einverleibt. Und bei Fortsetzung des Kreislaufes, wenn die ganze Erde über das Bilderdasein in eine höhere Welt aufgestiegen ist, vereinigt sie sich auch wieder mit der Sonne. Dadurch erlangen die Kräfte im Menschenleibe, welche im dritten Kreislauf erst den bilderbelebten Leib in ihrer Umgebung sehen konnten, die schöpferische Fähigkeit. Sie können dadurch in den vierten Kreislauf eintreten. Sie sind da zunächst noch in der Welt, die nur für ein spirituelles Bewusstsein wahrnehmbar ist, steigen aber stufenweise zu immer tieferen Welten herab. Endlich ist der Menschenleib so weit, dass er Wahrnehmungsorgane für seinesgleichen in einer feinen ätherischen Form ausbilden kann. Der physische Leib erlangt also die Fähigkeiten seiner Erdenform. Das ist auch der Zeitpunkt, in dem die Erde den vollendeten Engeln wieder kein Schauplatz sein kann; die Sonne tritt mit ihnen aus der Erde heraus und bescheint diese von außen. Immer weiter gelangt der physische Leib. Die Bilder des Bilderleibes erlangen eine ihnen vorher nicht eigene Lebhaftigkeit; die Organe des physischen Leibes geben ihnen in den Spiegelbildern der äußeren Gegenstände Nahrung. Es ist der Zeitpunkt gekommen, wo die äußere Erdenumgebung diese Bilder den zurückgebliebenen Engeln entreißt. Diese müssen den Teil der Erde, der ihnen Wohnplatz sein kann, aus der Erde herausziehen. Der Mond trennt sich abermals von der Erde und umkreist sie als ihr Nebenplanet.