83. Beweise der Seelenunsterblichkeit
Selbst gegen die Möglichkeit eines solchen Tatbestandes sträubt sich zunächst der Mensch. Er ist ja der Meinung, dass alles, was auf diesem Wege in sein Bewusstsein kommt, nur Gedanken sein können. Er kann sich nicht vorstellen, dass in seine Seele Gedanken kommen können, die nicht darauf angewiesen sind, noch durch etwas anderes als durch sich selbst gerechtfertigt zu sein. Wenn er etwas gewahr wird, was bloß zu seinem Innern spricht, so wird er verlangen, dass es noch auf eine andre Art zu ihm spreche, damit er es nicht bloß für einen Gedanken halten müsse. Wie aber, wenn von allem, was der Mensch erleben kann, die Vorstellung, der Gedanke, das Innere Erlebnis das Einzige wäre, in dem sich eine körperlose Geisteswelt kundgeben könne?
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