122. Hellsehen, Magie und Einweihung

GA 46/46-05-122/p011 · original (original)

Der Eingeweihte kann wissen, dass der Mensch nach dem Tode kurze Zeit seinen Ätherleib noch an sich hat. Denn er kennt diesen Ätherleib dadurch, dass er ihn durch die in der Meditation entwickelte Seelenkraft vom physischen Leibe loslösen kann - dann hat er seine Erinnerungswelt vor sich. Er lernt aber auch kennen, wie der kosmische Äther fortwährend bestrebt ist, diesen Ätherleib in sich aufzulösen, wenn er nicht durch den physischen Leib zusammengehalten wird. Wird im Ätherleibe eine Erfahrung gemacht, so ist sie nach 2-3 Tagen dahin, wenn sie nicht dem physischen Leibe eingegeben wird. Man kann als Eingeweihter die bedeutsamsten Erfahrungen machen; man behält sie nicht, wenn man sie nicht dem physischen Körper einverleibt. —

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