{"corpus":"steiner","locus":"GA 46/46-05-122/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Der Eingeweihte kann ferner wissen, dass der Mensch dann im astralischen Leibe lebt — denn er kennt diesen durch sein im Geistigen erwachtes Selbstbewusstsein -; er weiß, dass in diesem astralischen Körper zwei Essenzen sich bekämpfen - die menschliche und die kosmische. Er kann auch die Zeit bemessen, während welcher dies andauert, denn er sieht im Menschenleibe wirksam den sich eingliedernden astralischen Leib - durch die Zeit der Kindheit und Jugend - und die des Festhaltens -; es muss im nachirdischen Dasein das Zusammenhängen des astralischen Leibes mit dem physischen gelöst werden - man lernt den Vorgang des Lösens kennen an der Art, wie man sich beim Eingange in das Erdenleben vom Geistigen gelöst hat. Man vereinigt sich damit ja wieder - als Eingeweihter lernt man kennen, wie einem die geistige Welt entgegenkommt -; man wird gewahr, wie man sich präpariert, sie zu empfangen, und wie sie dann eintritt in die Seele - da ist ihr die irdische Selbstheit ein Hindernis. —","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"122. Hellsehen, Magie und Einweihung","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":162,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-122/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-122/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/46/46-05-122/p012","paragraph_aligned":true}]}