{"corpus":"steiner","locus":"GA 46/46-05-126","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126","ga":"46","lecture":"46-05-126","lecture_number":null,"title":"126. Wann werden Träume erinnert?","site_heading":null,"date":null,"location":null,"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"passage_count":11,"word_count":428,"translation_credit":null,"witnesses":[{"lang":"de","edition":"original","is_original":true,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":11,"passage_count":11,"word_count":428},{"lang":"en","edition":"English","is_original":false,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":12,"passage_count":12,"word_count":450,"completeness":{"ratio":1.05,"band":"too_short_to_judge","note":"The original is under 500 words; the length ratio is not meaningful at this size."}}],"passages":[{"locus":"GA 46/46-05-126/p001","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p001","passage_number":1,"word_count":39,"text":"Nur wenn sie in die Organisation eingreifen, die auch das gewöhnliche Erinnern wirkt - wenn sie die Stärke von Sinneseindrücken haben - innerhalb des an die Sinnessphäre angrenzenden Gebietes sich abspielen - also an der Grenze nach innen. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p002","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p002","passage_number":2,"word_count":18,"text":"Der Traum wird im Ätherleib erlebt - es kommt nur zur Bewegung, wenn der Astralleib am Ätherleib festhält."},{"locus":"GA 46/46-05-126/p003","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p003","passage_number":3,"word_count":68,"text":"Wenn die Verbindung des Ich und Astralleib bewusst wird, dann erlebt man im Wollen - ein Leeregefühl; wenn die Verbindung des physischen Leibes u. Ätherleibes bewusst wird, dann erlebt man im Vorstellen - ein Dichtegefühl; es wird das Innere erfüllt - wie wenn sich fortspinnende Träume dieses Innere bildeten. Das sich ätherisierende Vorstellen wird zum Bilde - entweder innerhalb der Sinne (Wachbewusstsein) — oder dahinter (Träumen, Imaginieren). —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p004","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p004","passage_number":4,"word_count":13,"text":"Im Träumen tritt die Zeitperspektive, die im Wachen durchlebt wird, in die Wahrnehmung."},{"locus":"GA 46/46-05-126/p005","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p005","passage_number":5,"word_count":18,"text":"In der Imagination wird aus dem Raum die Perspektive weggenommen - die Bilder tragen innerlich die Bewegung. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p006","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p006","passage_number":6,"word_count":13,"text":"Die Traumfiguren sind dem Ich entfremdet; die Imaginationen sind vom Ich aufgenommen. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p007","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p007","passage_number":7,"word_count":48,"text":"Der Mystiker zieht sich von der Welt zurück; der Naturforscher zieht in die Welt hinaus - der Geistesforscher tritt mit der Welt in sein Inneres ein - und mit seinem Inneren in die Welt. Im Atmen wird der Verkehr mit der Außenwelt träumend im rhythmischen System erfahren. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p008","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p008","passage_number":8,"word_count":21,"text":"In der Inspiration, die Bewusstsein über die Imagination ausgießt, wird dieser Verkehr durch den ganzen Leib hindurch hell bewusst erfahren. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p009","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p009","passage_number":9,"word_count":45,"text":"Es ist aber nicht die Luft; es ist der Äther - und mit ihm sein Inhalt - das Seelisch-Geistige (astralische). — Damit ist die Welt vor und nach dem Erdenleben eröffnet. - Es ist aber damit auch die ethische Welt mit der physischen zusammengeflossen. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p010","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p010","passage_number":10,"word_count":57,"text":"Man verkehrt mit einer Traumfigur wie mit einer lebenden Person, ohne dass man weiß, dass sie kürzlich gestorben ist - (Hartmann). Das wird man nie in der Imagination — weil man in ihr nur in der Sphäre der Wirklichkeit lebt -, man berücksichtigt im Imaginieren nichts, was nicht erlebt ist - man lernt in Bildern leben. —"},{"locus":"GA 46/46-05-126/p011","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/46/46-05-126/p011","passage_number":11,"word_count":88,"text":"Man bildet sich ein, ein Buch geschrieben zu haben, sucht das Manuskript (Hartmann, Psych. S. 88) — das tut man in der Imagination nicht, weil man den inneren Vorgang, der da vorliegt - ganz anders ansieht; nicht als Wunsch - sondern als sich ergebende Aufgabe - man findet darinnen die Kräfte des Fortlebens. - Nicht die Wünsche werden nach innen angeregt - sondern beim Bild bleibt man stehen = nicht von der Außenwelt wird das Bild erfüllt, sondern von der von innen ausgehenden Tätigkeit = Gewöhnliches Bewusstsein: Wunsch-BildRealität."}]}