5. Friedrich Nietzsches Persönlichkeit und die Psycho-Pathologie

GA 5/l05/p011 · original (original)

Noch klarer spricht er in folgenden Worten aus, wie er die Zweiteilung seines Ich und den unvermittelten Gegensatz der Gedankenwelten in seinem Bewusstsein empfand: «Wer seine Zeit angreift, kann nur sich angreifen: was kann er denn sehen, wenn nicht sich? So kann man im andern auch nur sich verherrlichen. Selbstvernichtung, Selbstvergötterung, Selbstverachtung — das ist unser Richten, Lieben, Hassen.» (Werke, Band XI, S.92.)

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