IV. Theosophie und Christentum

GA 52/1904-01-04/p005 ·1904-01-04 · original (original)
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Eine Dienerin, nichts anderes, will die theosophische Bewegung auch gegenüber dem Christentum sein. Dienen will sie dadurch, daß sie den tiefsten Kern, das eigentliche Wesen aus dem christlichen Religionsbekenntnisse herauszuschälen sucht. Dadurch erhofft sie, niemandem, welcher an dem Christentum hängt, dessen Herz mit dem Christentum verbunden ist, irgend etwas zu nehmen. Im Gegenteil, diejenigen, welche die theosophische Bewegung verstehen, wissen, daß gerade durch sie der Christ unendlich viel erhalten kann, daß unendlich viele der Streitigkeiten, welche sich - heute allüberall in den christlichen Bekenntnissen gebildet haben, verschwinden müssen, wenn der wahre Kern, der doch nur der eine Kern sein kann, mit an den Tag kommt.

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