Wer sind die Rosenkreuzer?

GA 55/1907-03-14/p025 ·1907-03-14 · original (original)
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Das ist der eine Grund. Der andere Grund ist der, daß man, wenn man in die höheren Welten kommt, das Mannigfaltigste an Wahrnehmungen erfährt, was durch und durch verschieden ist von dem, was uns hier in der Sinnenwelt umgibt. Derjenige, welcher hineinschauen kann — wenn ihm die inneren Sinne der Seele geöffnet werden — in die uns am nächsten befindlichen geistigen Welten, die wir gewohnt sind, die astrale und geistige Welt zu nennen, in die Welten, aus denen der Mensch ebenso herausgeboren ist wie aus der physischen Welt, lernt Dinge kennen, die grundverschieden sind von den Wahrnehmungen in unserer Sinnenwelt. Wer die astrale oder geistige Welt betritt, weiß, wie grundverschieden diese Welten sind von dem, was er hier mit Augen zu sehen, mit Ohren zu hören gewohnt ist. Aber eines ist gleich durch alle drei Welten, durch die physische, astrale, geistige oder devachanische Welt, und das ist das logische Denken. Weil das logische Denken in allen drei Welten dasselbe ist, deshalb kann es hier in dieser physischen Welt schon gelernt werden, so daß wir durch dasselbe eine feste Stütze in den anderen Welten haben werden. Lernt man aber so denken, daß der Gedanke irrlichteliert, so daß man nicht unterscheiden kann Phantasiegebilde von Wirklichkeit, so daß man zum Beispiel, wie unsere Physiker heute es tun, Atome, die niemand in unserer physischen Welt gesehen hat, wie etwas Wirkliches behandelt, gibt man sich solchen Phantasien schon in der physischen Welt hin, dann ist man nicht fähig, sich hinaufzuheben in die höheren Welten. Denken Sie sich einmal, was ein Mensch, der nicht an strenge und unerbittliche Logik gewohnt ist, von den höheren Welten für Zeug erzählen könnte.

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Cite: GA 55/1907-03-14/p025 · edition original