Bibel und Weisheit
Nun erinnern Sie sich, daß in der Bibel, im Neuen Testamente, die mannigfaltigsten Aussprüche Jesu angeführt werden. Derjenige nur dringt tiefer in diese Schriften ein, der vom Gesichtspunkte des Eingeweihten an dieselben herangeht und der von der Namengebung auch etwas versteht. Man bezeichnete zum Beispiel jemanden, wenn man ihn geistig bezeichnen und ausdrücken wollte, daß er noch auf niederer Stufe steht, mit einem Ausdrucke, der hergenommen war von den Eigenschaften des Astralleibes; wenn er höher stand, mit Ausdrücken, die hergenommen waren von Eigenschaften des Ätherleibes. Wollte man das Typische ausdrücken, dann nahm man Ausdrücke, die von Eigenschaften des physischen Leibes hergenommen sind. So hatten die alten Namen eine Beziehung zu den Menschen und drückten so recht eigentlich das Wesen aus. Erinnern wir uns jetzt, wie oft in den Evangelien Worte des Jesus vorkommen, wo er sich als etwas Bestimmtes bezeichnet — namentlich im Johannes-Evangelium können Sie solches finden. Wir können sie vielfach zurückführen auf ein Wort, auf das Wörtchen Ich. Erinnern Sie sich an das, was ich schon öfter in diesen Vorträgen ausgeführt habe: