Bibel und Weisheit II

GA 57/1908-11-14/p032 ·1908-11-14 · original (original)
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Jetzt aber kam die Zeit, in der die Menschheit durch die Hinneigung der Gefühle und Empfindungen und Gedanken zu dem Ereignis von Golgatha kam durch den Glauben. Dann wurde das Verständnis daraus. Es war etwas Neues gegeben. Es war gegeben, das äußerlich zu haben, was man sonst nur durch das Entrücktsein in die geistige Welt haben konnte. Wenn man das so annimmt, dann verstehen wir, warum der Christus Jesus sagt: Ich bin der Ich-bin—in einer völlig neuen Gestalt. Was er sagt, das heißt: Blickt zurück in die Urzeiten, in dasjenige, was als das Ewige im Menschen gelebt hat, das sich herunter gelebt hat in Abraham, Isaak und Jakob, das sich dann in dem Gesetze des Moses kundgegeben hat. Jetzt ist die Zeit da, wo das Ich sich bewußt wird in der einzelnen Persönlichkeit, wo der Mensch sich in seinem Ich, in dem in ihm wohnenden Göttlichen, voll bewußt werden soll.

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