Die europäischen Mysterien und ihre Eingeweihten

GA 57/1909-05-06/p017 ·1909-05-06 · original (original)
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Ich habe Ihnen schon öfter dargestellt, welchen Ruck die Menschenentwickelung gemacht hat durch den Christus-Impuls. Gehen wir, um das zu verstehen, noch einmal zurück zu dem alten hebräischen Bewußtsein. Da haben wir noch ein Geborgensein des Ichs, wenn der Mensch sich eins fühlt mit seinen Vätern und Vorvätern, und für den Menschen des Alten Testaments war es ein bedeutsames Gefühl, wenn er sich sagen konnte: Ich bin eins mit meinen Vorfahren. Das, wozu ich «Ich» sagen kann, ich sehe es eingeschlossen zwischen Geburt und Tod; aber ein Blut rinnt herunter vom Vater Abraham bis zu mir. Das Blut, das in meinen Adern rinnt, ist der Ausdruck meines Ichs, meiner eigenen Individualität, der Blutstrom, der durch die Generation geht, ist der Ausdruck meines Gottes. — Und so fühlte er sich geborgen im großen Ganzen, tauchte gerne hinunter in den Blutstrom, der durch die Generationen rinnt.

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