Krankheit und Heilung
In einer gewissen Beziehung stehen nun die andern beiden Glieder der menschlichen Natur, der Ätherleib und der Träger des Ich, zwischen diesen äußersten Extremen. Der physische Leib ist rein äußerlich wahrzunehmen, der astralische Leib rein innerlich. Aber das Mittelglied zwischen dem physischen Leib und dem Astralleib ist der Ätherleib. Er ist von außen nicht wahrzunehmen, wirkt aber nach außen. Er wirkt im gewöhnlichen Leben des Menschen so nach außen, daß wir sagen können: Was der astralische Leib an Kräften, an inneren Erlebnissen entwickelt, das muß zunächst auf den Ätherleib übertragen werden; dann kann es erst eingreifen in die physischen Werkzeuge, in den physischen Leib. So wirkt zwischen dem astralischen Leib und dem physischen Leib der Ätherleib als Mittelglied. Es führt also von außen nach innen dieser Äther- oder Lebensleib. Wir können ihn nicht mehr mit physischen Augen sehen. Aber was wir mit physischen Augen sehen können, ist nur dadurch ein Werkzeug des astralischen Leibes, daß der Ätherleib nach außen in den physischen Leib hineinwirkt.