Krankheit und Heilung
In gewisser Beziehung geht nun dasjenige, was wir das menschliche Ich nennen, wieder von innen nach außen — während der Ätherleib von außen nach innen zum Astralleib geht. Denn durch das Ich, und was es aus dem astralischen Leib macht, wird der Mensch ein Erkenner der äußeren Welt, der physischen Umwelt, aus der der physische Leib selbst entnommen ist. Das tierische Leben geht ohne individuelle, ohne persönliche Erkenntnis vor sich, weil das Tier dieses persönliche Ich nicht hat; weil das Tier alle seine Erlebnisse des astralischen Leibes innerlich durchlebt, aber nicht seine Lust und sein Leid, Sympathie oder Antipathie dazu benutzt, um sich Erkenntnis der äußeren Welt zu verschaffen. Was wir Lust und Leid nennen, Freude und Schmerz, Sympathie oder Antipathie, das sind allerdings Erlebnisse des astralischen Leibes im Tier; aber das Tier benutzt seine Lust nicht dazu, um zu jauchzen über die Schönheit der Welt, sondern es bleibt innerhalb desjenigen Elementes, das ihm Wohlbehagen gibt. Das Tier lebt in seinem Schmerz unmittelbar; den Menschen führt sein Schmerz hinaus über sich selbst zur Aufklärung über die Welt, weil das Ich ihn wieder hinausleitet und zusammenbringt mit der äußeren Welt. So sehen wir, wie auf der einen Seite der Ätherleib nach dem Innern des Menschen weist zum Astralleib hin, wie das Ich des Menschen aber nach der Außenwelt hinführt, zu der uns umgebenden physischen Welt.