Krankheit und Heilung

GA 59/1910-03-03/p031 ·1910-03-03 · original (original)
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Könnte der Mensch den physischen Leib und den ätherischen Leib jeden Morgen beim Aufwachen mitbringen, dann könnte er ihn aus der geistigen Welt heraus formen; dann müßte er ihn aber auch umbilden. Aber mit der Geburt wacht der Mensch aus einem Schlafzustand auf; denn Geburt bedeutet aufwachen aus einem Schlafzustand, der in der Tat den physischen Leib und den Ätherleib im vorgeburtlichen Zustand mitumfaßt. Hier ist es, wo astralischer Leib und Ich hinuntersteigen in die physische Welt, in physischen Leib und Ätherleib, die sie jetzt plastisch ausgestalten können, und wo sie hineinformen können alles, was sie im früheren Leben nicht hineinformen konnten in den fertigen Leib. Jetzt können sie in einem neuen Leben am physischen Leib und Ätherleib das zum Ausdruck bringen, was sie als eine höhere Entwickelungsstufe erklimmen können, was sie aber in dem früheren Leben nicht erklimmen konnten, weil sie der fertige Ätherleib und physische Leib daran gehindert haben.

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Cite: GA 59/1910-03-03/p031 · edition original