Das Wesen der Ewigkeit und die Natur der Menschenseele im Lichte der Geisteswissenschaft
Nun ist das, was der Mensch da als Rückerinnerung erlebt, eigentlich an etwas gebunden, was, wie es die Tatsachen bezeugen, mit dem physischen Leibe so zusammenhängt, daß nicht einmal der Schlaf es abtrennen kann. Der Mensch nimmt nach dem Tode etwas mit, was nicht zu dem Innersten der Seele gehört, sondern was zu dem physischen Leibe gleichsam hinzugehört. Daher wird es auch, so zeigt die Geisteswissenschaft, nach einer verhältnismäßig kurzen Zeit, die nur nach Tagen zählt, dem physischen Leibe nachgeschickt. Der Mensch legt seinen Ätherleib ab und hat dann im wesentlichen nur das an sich, was er auch im Schlafe hat. Aber jetzt ist dieses andere, das innere Seelische — so zeigt die Geisteswissenschaft - in einem anderen Falle, als es im ganzen Leben ist. In welchem Falle ist der Mensch, wenn er durch das Wechselspiel von Wachen, Schlafen, Wachen, Schlafen und so weiter durchgeht? Er ist in die Lage versetzt, daß er an jedem Morgen wieder zu seinem physischen Leib und Ätherleib zurückkehren muß. Er ist an seinen physischen Leib, an seine Außenhülle gebunden, an alles, was ihn umkleidet, was nicht im besonderen zu dem gehört, das wir den eigentlichen Inhalt des Seelenlebens nennen.