Das Wesen der Ewigkeit und die Natur der Menschenseele im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 61/1912-03-21/p029 ·1912-03-21 · original (original)
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Es ist jetzt nicht mehr möglich zu zeigen, wie an den Anfang unserer Erdenformen immer andere sich gliedern, und wie auch an das Ende des Erdendaseins eine andere Daseinsart sich anschließen wird, so daß nicht nur die jetzigen Erdenleben das Menschendasein ausfüllen, denn die Erdenleben haben auch einen Anfang genommen. Aber was sich der Mensch durch die wiederholten Erdenleben erwirbt, das wird ihm bleiben auch für andere Daseinsformen. Für die irdische Betrachtung aber genügt eine solche Perspektive, wenn wir die Natur des menschlichen Seelenkernes berücksichtigen, denn da blicken wir auf das, was uns be lehrt, daß Ewigkeit nicht erst mit dem Tode beginnt, sondern sich schon in dem zeigt, was die Seele im Leibe ist.

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