4. Die Wege Der Übersinnlichen Erkenntnis

GA 62/1912-11-21/p035 ·1912-11-21 · original (original)
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Der ganze Gang des geistigen Erlebens, wie er geschildert worden ist, kann es erklärlich machen - es würde ja nichts nützen, die Dinge zu verschleiern, sondern man muß sie offen aussprechen —, daß der Mensch am leichtesten schon durch die imaginative Erkenntnis, wenn ich so sagen darf, «reine» Geister erkennen kann, deren Dasein nur ein geistiges ist, die nicht mit einer anderen Hülle umkleidet sind als nur mit einer geistig-seelischen. Geistige Wesenheiten, die nicht zur Verkörperung kommen, die sich nicht in äußeren Naturwirkungen ausdrücken, können schon auf der Stufe der Imagination erkannt werden, wenn wir noch nicht die Fähigkeit haben, zur Inspiration durchzudringen. Das geschieht dann so, daß die Imaginationen, die wir ins Vergessen hinuntergesenkt haben, uns in einer veränderten Form zurückkommen, und wir erkennen sie dann als Bilder für geistige Wesenheiten, die so geistig sind, wie unser ohne einen Körper gedachtes Geistig-Seelisches.

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