Jakob Böhme
Eine heutige Seele hat gar nicht mehr das Gefühl für die Verwandtschaft von Sprache und Naturlaut. Man ringt sich als heutige Seele nur langsam durch, zu fühlen, wie inaller Sprache etwas ist, was sich wie ein Echo der Eindrücke der Außenwelt unmittelbar ausnimmt. Bei einer solchen Persönlichkeit wie Jakob Böhme, die mit elementarer Gewalt tiefere Seelenkräfte aus ihrer Seele herausholt, ist es nur naturgemäß, daß sie auch in dieser Beziehung gleichsam sich auch im Fühlen zu jener Empfindung über die Sprache zurückversetzt, welche der Menschheit einmal eigen war, die das Kind noch mehr oder weniger unbewußt entwickelt.
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