Jakob Böhme
Wir gehen fort im Raume, wir denken nicht an uns, aber wir fangen an, sogleich an uns zu denken, wenn wir uns zum Beispiel den Kopf an einem Fenster stoßen: da werden wir durch den Gegenwurf, durch das Objekt, unser selbst gewahr. Wie er das Bewußtsein gegen den Gegenwurf stellt, wie er sich erfährt an dem Gegenwurf, so wird für Jakob Böhme das Gute, das Zweckmäßige, das Vorteilhafte und Nützliche seiner selbst gewahr, indem es sich gegenüber dem Schädlichen und Unzweckmäßigen zu erhalten hat, wird seiner selbst gewahr, indem das «Böse» der Gegenwurf des Guten wurde, wie die Objekte, die durch das Anstoßen nach der Außenwelt hin erlebt werden.
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