Das Böse im Lichte der Erkenntnis vom Geiste

GA 63/1914-01-15/p047 ·1914-01-15 · original (original)
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So stehen wir an der Grenzscheide zweier Zeitalter: des Zeitalters des Materialismus und desjenigen der Geisteswissenschaft. Und vielleicht kann uns nichts so sehr in populärer Form beweisen, wie wir, wenn wir unsere Seele recht verstehen, dem spirituellen Zeitalter der Zukunft entgegenleben müssen, als die Betrachtung des Übels und des Bösen, wenn wir den Blick in die lichten Höhen der Geisteswelt hinaufwenden können. Oft habe ich gesagt, daß man sich mit solchen Betrachtungen im Einklange fühlt mit den besten Geistern aller Zeiten, die ersehnt haben, wie in immer klarerer Weise die Menschheit gegen die Zukunfthin leben müsse. Wenn nun ein solcher Geist, mit dem man sich in vollem Einklange fühlt, gegenüber der äußeren Sinneswelt einen Ausspruch getan hat, der wie ein Appell an eine geistige Erkenntnis ist, so dürfen wir auch damit zusammenfassen, was heute an unsere Seele hat herantreten können, und dieses als eine Art Umwandlung eines solchen Ausspruches anführen.

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