Das Böse im Lichte der Erkenntnis vom Geiste

GA 63/1914-01-15/p050 ·1914-01-15 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So ist es gewissermaßen gegenüber aller Erkenntnis der Welt. Das Schicksal der Menschheit war es, durch einige Jahrhunderte hindurch sich den Teilen zu widmen. Immer mehr und mehr wird man es aber nicht bloß als einen theoretischen Mangel, sondern als eine Tragik der Seele empfinden, daß das geistige Band fehlt. Deshalb muß der Geistesforscher in den Seelen heute überall erblicken, was die meisten Seelen noch nicht selber wissen: die Sehnsucht nach der geistigen Welt. Und wenn man so etwas ins Auge faßt, wie es die Beleuchtung der Natur des Übels und des Bösen ist, so kann man vielleicht den Goetheschen Ausspruch erweitern, indem man wie eine Zusammenfassung des Gesagten das Folgende nimmt.

Read this passage in another edition
DEoriginal
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/63/1914-01-15/p050.json
Cite: GA 63/1914-01-15/p050 · edition original