Zwischen Tod und Wiedergeburt des Menschen

GA 63/1914-03-19/p020 ·1914-03-19 · original (original)
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Das erste, was wir erleben, nachdem wir die Mitte zwischen Tod und Wiedergeburt erreicht haben, das ist, daß sich eine Außenwelt vor uns hinstellt, die aber doch wieder keine ist. Wir stehen nämlich, wenn wir aus der Einsamkeit erwachen, Bildern gegenüber, die aus unserm vorhergehenden Erdenleben auftauchen. Also eine Außenwelt, die doch wieder unsere vergangene Außenwelt ist, steht um uns herum, und die Sehnsucht hat uns zu ihr geführt, die eine aktive Kraft ist. So stehen wir eine Zeitlang unsern verflossenen Erdenerlebnissen gegenüber in der Weise, daß sie für uns Außenwelt sind, daß wir wie beurteilend ihnen gegenüberstehen. Während wir sie erlebt haben, standen wir in ihnen drinnen; jetzt stehen wir ihnen gegenüber.

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