8. Was ist am Menschenwesen sterblich?
So beantwortet sich für den Geistesforscher die Frage: Was ist am Menschenwesen sterblich? — so, daß er sagen muß: Dasjenige, was dann übrig bleibt, wenn er den durch dieses Ergreifen der Schicksalstatsachen verstärkten Willen mit dem im Weltenall durch Gedankenkonzentration verstobenen Denken vereint, vermählt und sich in seinem so im Geist ergriffenen Wesen außer sich fühlt, erblickt, dann ist dasjenige, was in uns sonst zu leise ist, das Ewige, das Unsterbliche, — das ist so weit verstärkt, daß wir es erleben, daß wir uns darinnen wissen, daß wir uns, aber außerhalb unseres Leibes, darinnen wissen. Und dann fangen wir erst an, es zu bemerken. Wir fangen aber auch an zu bemerken, was das gewöhnliche Denken, Fühlen und Wollen, kurz das gewöhnliche Seelenleben eigentlich ist.