4. Menschenseele und Menschengeist

GA 65/1915-12-10/p015 ·1915-12-10 · original (original)
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Indem wir unser Denken im gewöhnlichen Leben aufwenden, üben, ausüben, gebrauchen wir unseren Leib zu unserem Denken. Wie viel von unserem Leibe, das braucht jetzt nicht betrachtet werden. Inwiefern das Denken das Nervensystem zu seinem Organ hat, darauf soll jetzt, wie gesagt, nicht Rücksicht genommen werden. Nun habe ich in dem Vortrage heute vor acht Tagen darauf hingewiesen, daß dieses gewöhnliche Denken damit zusammenhängt, daß in uns von dem Momente an, wo wir denkend sein können im Leben, in uns eigentlich ein Abbauprozeß stattfindet, ein Abbauprozeß in bezug auf feine Lebensvorgänge. Das zeigt die Geisteswissenschaft. Ich kann das heute nur anführen. Ich habe letztes Mal, in dem Vortrag heute vor acht Tagen, genauer darüber gesprochen, es soll aber in den folgenden Vorträgen immer mehr im einzelnen ausgeführt werden.

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Cite: GA 65/1915-12-10/p015 · edition original