4. Menschenseele und Menschengeist
Weiter schreibt Marie Eugenie delle Grazie: «Draußen war es Frühling. Ein blühender Apfelbaum wiegte sich vor dem offenen Erkerfenster. Die leuchtenden Dulderaugen an seiner Schönheit festsaugend, sprach Carneri leise: «Was glauben Sie, wieviele Bäume jetzt blüh’n, obwohl der Wurm in ihnen und auf ihnen sitzt? Soll ich schwächer oder dümmer sein? Auch die Natur, soweit sie nicht denkt, macht es wie ich. Und die gerade. Nur auf eines kommt es an: Wie lange man’s kann. Aber das ist Kraft. Und wir haben so viele Worte für das, was Kraft ist. Soll ich darüber nachdenken, welches das richtige ist?» »
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