Geist und Stoff, Leben und Tod

GA 66/1917-02-15/p035 ·1917-02-15 · original (original)
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Spicker richtet also den Seelenblick auf dieses Denken. Er findet: Wenn wir nicht voraussetzen, daß das Denken in richtiger Weise uns über die Angelegenheiten der Welt auf-klärt, wenn wir also nicht die Notwendigkeit des Denkens anerkennen in seiner Eigenart, dann können wir überhaupt in der Welt uns nicht zurechtfinden. Aber hinter dieser Notwendigkeit, meint Spicker, liegt der bodenlose Abgrund. Damit erweist auch Spicker, wie er vor dem Tore der Geisteswissenschaft steht, aber nicht hinein kann. Und unmöglich ist es nach seiner Anschauung, zu entscheiden, was eigentlich die von uns notwendig vorauszusetzende Richtigkeit in unsere Vernunft gelegt hat, ob ein gnädiger Gott oder ein böser Dämon.

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